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INTEGRALE MASKENWOCHE

Pfingsten 18. - 22. Mai 2018

TeilnehmerInnen maximal 8 

 Seminarzeiten                                           

18.Mai 2018 von 15-21.30 Uhr

19.-22.Mai 2018 von 9-17.00 Uhr 

 Seminarkosten 850 CHF 

Ort: Malatelier im Institut für Integrale Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung, Freiburgstrasse 384 in Bern. 

Anmeldung gerne bis Mitte April 2018  

Integrales Gestalten am Bild im MalatelierIntegrales Gestalten am Bild im Malatelier

MAL DOCH MAL

montags 19 Uhr bis 21.30 Uhr

TeilnehmerInnen maximal 8

 Termine:

16./23./30.April 2018; 18.Juni 2018;

09.Juli; 10./24.September 2018;

08./15./29.Oktober 2018

Kosten total 700 CHF 

Ort: Malatelier im Institut für Integrale Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung, Freiburgstrasse 384 in Bern.

Bitte beachten Sie die aktuellen Angebote oder nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Einzel- und Gruppenarbeit möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

ATELIER ALS SPIEGELNDER SCHWELLENRAUM

"Wie das alltägliche Sichzurechtfinden "künstlerisch" ist,

weil es mit dem Geben und Finden von Form und Bedeutung zu tun hat,

ist das schöpferische Tun ein Instrument des Lebens,

eine verfeinerte Art des Verstehens, wer und wo wir sind."

 Rudolf Arnheim

 

Die Bewusstwerdung des distanzierenden Raumes setzt ein deutliches Sehen und ein „durch-den-Raum-sehen“ voraus. Die Steigerung dieses perspektiv-mentalen Bewusstseins bringt ein Anwachsen des persönlichen Ich-Bewusstseins mit sich. Und wie das Ich sich durch die Ausweitung des Raumes verhärten muss, so muss es durch Teilung des Raumes wachsen.

Daraus ergibt sich das heute vorherrschende, übergewichtige und übergross-rationale Ich-Bewusstsein, welches zu einem grossen Gleichgewichtsverlust geführt hat. Dass die Perspektive den Menschen in seinem übergrossen Raumgefühl zudem auch noch fixiert, bedeutet für seine distanzierten Begegnungen: Ich bin hier fixiert und Du bist da fixiert.

Diese Situation beherrscht die mentale Bewusstseinsstruktur und benötigt heute dringender denn je die aperspektivische Integration aller den Menschen bis hierher geformten Bewusstseinsstrukturen. Wenn Sie sich zu gleichen Teilen für Ihr einfach-Sein, Ihr Erleben, Ihr Spielen, Ihr Wissen und Ihr Erkennen, wer Sie eigentlich sind, beginnen Sie wahrhaft Ihren Raum zu bewohnen und Ihr menschliches Wesen zu verwirklichen. Und zwar dann, wenn Sie sich niederzulassen vermögen, ohne sich zu versteifen, wenn Sie Wurzeln zu fassen unternehmen, ohne sich abzukapseln, und wenn Sie schliesslich sich anzuvertrauen lernen, ohne sich selbst preiszugeben. (vgl. O.F. Bollnow in Mensch und Raum) 

Im Atelier der Integralen Kunsttherapie bedeutet "Fixiert sein" die nötige Distanz, die es braucht, damit Sie Ihr „Bild, das die Seele nach aussen geworfen hat“ erkennen können.

Das Konzept der Grenze ist eines der ältesten Systeme des Menschen und beinhaltet die Vorstellung von zwei Welten, zwischen denen sich der Mensch hin und her bewegen kann.

In der Integralen Gestaltungsarbeit heisst das, Sie bewegen sich von Ihrer äusseren Welt über eine bewegliche und durchlässige Grenze im Atelier zu Ihrer inneren Welt. Sie gehen von Ihrem gewohnten Raum, Ihrem Alltagsbewusstsein über die Schwelle des Gestaltungsraumes in den Raum Ihres bildhaften, imaginären Bewusstseins. Das Atelier wird so zu Ihrem Schwellenraum mit Form- und Bedeutung gebender Funktion. Denn im Übergang Ihres inneren Bildes zu dessen äusseren, sichtbaren und greifbaren Gestaltung, sehen Sie sich in Ihrer gegenwärtigen Befindlichkeit gespiegelt.

Ihre anfangs empfundene Enge beginnt sich zu Ihren individuellen und kollektiven Erlebens- und Erfahrungsräumen zu weiten und zu öffnen. Sie finden zu Ihrem ganz eigenen Rhythmus von Nähe und Distanz und nehmen zunehmend auch die Energie der tragenden Gruppengemeinschaft, die den Gestaltungsprozesses begleitet und bezeugt, wahr. Dadurch wird Ihre Verantwortung für sich und die anderen gefördert und wirkt kanalisierend auf Ihren eigenen gestaltenden Prozess wie auf die Dialog-Bewegung Austausch mit den Gruppenmitgliedern.

Diese Intensivierung wirkt auf Ihre Gestaltung und lässt sie als Ihr ureigenes Spiegelbild erkennbar werden. Das Wirken der Gemeinschaft, dessen gleichberechtigtes Mitglied Sie stets sind, bewirkt hier ebenso wie das Wirken der bewegenden Ewigkeit, Ihre gegenwärtige Wirklichkeit. In Ihrem Spiegelbild werden Sie sich Ihrer - bisher ausserhalb Ihrer mentalen Perspektive liegenden - Möglichkeiten ansichtig und bewusst. Damit gewinnen Sie immer mehr Möglichkeiten aus der Fülle des Grossen Ganzen zu schöpfen und stellen nebenbei nach und nach Ihr verlorenes Gleichgewicht wieder her.

Die Grenzen zu den fixen Räumen der Alltagswelt (Zeit- und Raumstruktur) bleiben davon unberührt, da sie über den ganzen Prozess von der mir gehalten werden.