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INTEGRALE MASKENWOCHE

Pfingsten 18. - 22. Mai 2018

TeilnehmerInnen maximal 8 

 Seminarzeiten                                           

18.Mai 2018 von 15-21.30 Uhr

19.-22.Mai 2018 von 9-17.00 Uhr 

 Seminarkosten 850 CHF 

Ort: Malatelier im Institut für Integrale Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung, Freiburgstrasse 384 in Bern. 

Anmeldung gerne bis Mitte April 2018  

Erinnerungsraum in der Landschaft
Erinnerungsraum in der Landschaft

MAL DOCH MAL

montags 19 Uhr bis 21.30 Uhr

TeilnehmerInnen maximal 8

 Termine:

16./23./30.April 2018; 18.Juni 2018;

09.Juli; 10./24.September 2018;

08./15./29.Oktober 2018

Kosten total 700 CHF 

Ort: Malatelier im Institut für Integrale Pädagogik und Persönlichkeitsentwicklung, Freiburgstrasse 384 in Bern.

Bitte beachten Sie die aktuellen Angebote oder nehmen Sie bei Fragen Kontakt auf.

Einzel- und Gruppenarbeit möglich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Zeiträume sind Erinnerungsräume

 Wer Freude an sich bindet,

Zerstört das beflügelte Leben

Wer aber die Freude küsst während sie fliegt,

Lebt im ewigen Sonnenaufgang.

William Blake

 

Seit Einsteins Relativitätstheorie geht die Physik von der Annahme aus, dass die physikalischen Bewegungen im natürlich dreidimensionalen Raum stattfinden. Der Gedanke, physikalische Bewegungen - wie auch immer strukturiert - könnten den Raum bilden, bleibt ihr bis heute scheinbar fremd. Mit Jean Gebsers viel zitiertem Ausspruch: „Wirken bewirkt Wirklichkeit“ verstehe ich Zeit vor allem als eine Kraft, die wirkt. Was wir heute noch vorrangig unter Zeit verstehen, ist nur ein kleiner Ausschnitt ihrer wirklichen Grösse.

Raum ist etwas Bewirktes, eine Ausdehnung und Extensität und als solches systematisch fassbar - auch wenn der Ur-Raum eine unendliche Grösse ist und sich für uns Menschen bis heute nicht in seiner Endlichkeit beweisen lässt. Mit unserer perspektivisch-mentalen Sicht machen wir unseren Raumausschnitt zu „unserer ganzen Welt“ und erhalten uns damit unser angeborenes Urvertrauen zum unendlichen Ur-Raum.

Wie die Biologie bewiesen hat, kommen wir aus der Unendlichkeit. Und wir erinnern uns ihrer auch wenn es uns nicht bewusst ist. Damit sage ich auch,  dass wir Wissen in uns tragen, das uns nicht bewusst ist und das wiederum hat die Psychologie bewiesen.

Ur-Menschlich fühlen wir uns im grossen Ur-Raum verwurzelt und wissen uns dort im Frieden. Er scheint wie ein sicherer Innenraum für uns zu sein. Der geteilte Raum unserer rationalen Bewusstseinsstruktur dagegen verursacht zunehmend Angst und Unruhe. Dies lässt  sich deutlich an der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschichte erkennen. Unser mentaler Raum ist viel zu gross geworden und als einzelner Mensch, ebenso wie als Kollektiv, wird es für uns zunehmend schwieriger unseren Platz darin zu finden. 

Raum gibt Geborgenheit im unendlichen Ur-Raum und Zeit droht mit Vergänglichkeit in der Raumperspektive. Deshalb können sie sich nicht aufeinander beziehen:

Der Raum ist unendlich und die Zeit ist ewig. Das sind unterschiedliche Qualitäten. In der Zeit schlummern Erinnerungen und im Raum schlummern wir. Damit sage ich, dass wir ein Teil unserer Erinnerungen sind, weil Zeit auf den Raum und damit auf uns wirkt. Da klingen vielleicht Dogmen an, die uns das Gefühl der Gefangenschaft vermitteln wollen. Zeit als Ewigkeit verstanden ist jedoch keineswegs nur ein fester und starrer Lebensaspekt:

Mit einem Bewusstsein für einen von Zeit bewirkten Raum erkennen wir Ewigkeit als ein unendlich Bewegtes, zu dem wir uns in aller Freiheit hinwenden mögen. Wir sprechen dann vielleicht nicht mehr, wie Geber sagt, von Freizeit sondern von Zeitfrei!

Mit den Methoden der Integralen Kunsttherapie wird Zeit in Freiheit erinnert, erlebt und gewünscht. Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges bewirken einen Raum, in dem die Ewigkeit sich unendlich bewegt und Ihnen als Gestaltende ansichtig wird. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind nicht mehr fixiert und ohne Beziehung zueinander im differenzierten Raum, sondern zeitfrei und raumfrei als lebendige Ewigkeit erkennbar geworden. Damit liegt Ihnen Ihre Welt liegt zu Füssen und wartet nur darauf von Ihnen in die Hand genommen zu werden.

Sie öffnen sich als Integral-Gestaltende nicht nur in Freiheit zu Raum und Zeit, sondern auch zu sich selbst. In dem Sie immer klarer sehen, verwurzeln Sie sich automatisch stärker in Ihren Raum und schwingen zunehmend in Ihrer bewegten Ewigkeit. Sie sind nicht mehr und nicht weniger als Ihre natürliche Lebendigkeit. Zugleich lernen Sie auf die Ihnen immer bewusster auf Sie einwirkende Lebendigkeit zu antworten, was wiederum mit Verantwortung zu tun hat.

Wer Verantwortung für sich übernimmt, beginnt sich zu identifizieren und das ist der Beginn seinen ureigenen Raum zu bewohnen und sich in seiner ureigenen Ewigkeit zu bewegen.